Ein Firmenkonto kann sowohl für ein Unternehmen als auch für eine
selbständig tätige Person interessant sein. Es erlaubt, private von
geschäftlichen Aus- und Einnahmen zu trennen. Aus diesem Grund sollte
der Einzelne stets vor Eröffnung eines Firmenkonto oder
Geschäftskontos die Konditionen des Anbieters prüfen.
Als Grundlage sollte beispielsweise die angestrebte Häufigkeit von
Kontobewegungen dienen. Manche Anbieter von Firmenkonten lassen sich
einzelne Transaktionen teuer bezahlen. Manch anderes Kreditinstitut
erhebt vergleichsweise hohe Kontoführungsgebühren vom Kontoinhaber. Vor
allem für kleine Unternehmen und Ein-Mann-Betriebe lohnt sich ein
ausgiebiger Vergleich der Eckdaten der einzelnen Angebote untereinander
somit in jedem Fall.
In den letzten Jahren konnten vor allem Direktbanken, durch ihre
niedrigen Gebühren und Gesamtkosten im Bereich der Firmenkonten einen
besonderen Zulauf erfahren.
Generell lassen sich die Konditionen eines Firmenkontos hinsichtlich
drei verschiedener Grundmuster unterscheiden:
1. Die Grundgebühren sind hoch, dafür die Kosten für Einzelbuchungen niedrig
2. Die Grundgebühren sind niedrig, die Kosten für Einzelbuchungen jedoch
hoch
3. Die Serviceleistungen des Anbieters sind umsonst, müssen jedoch
online abgewickelt werden
Aus diesen drei Varianten sollte der angehende Kontobesitzer die für ihn
und sein Geschäft günstigste Form wählen. Eventuell findet sich ein
Anbieter, der einen optimalen Mix aus allen drei Grundmustern anbietet.
Im Übrigen sollte der Einzelne beachten, dass Bareinzahlungen von
einigen Direktbanken sehr hohe Bearbeitungsgebühren mit sich bringen
können. In diesem Fall kann es ratsam sein, sich gezielt für eine
Filialbank zu entscheiden.
Sind keine Bareinzahlungen zu erwarten, kann wiederum eine Direktbank
finanziell günstiger sein.
Ein ausgiebiger Vergleich der verschiedenen Kreditinstitute und
Direktbanken lohnt sich somit in jedem Fall.
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