Oft genug geben Studienführer neue Parolen über den aktuell erfolgversprechensten Studiengang heraus: Mal hört man den Lobgesang auf die aussterbenden Geisteswissenschaften, die mit ihrem noch immer nicht totgesagten humanistischen Bildungsideal echte Allrounder erschafften, dann wieder den Verweis auf Fachkräftemangel im Bereich der Technik und Ingenieurswissenschaften. Was in den 90ern die boomende IT-Branche war, ist in der Zukunft vielleicht Umwelt- und Klimaforschung. Dann heißt es: Wer die raketenartige Karriere der akamdemischen Arbeitslosigkeit vorzieht, solle zwingend dieses oder jenes Studienfach wählen.
Alles Augenwischerei: Wer wirklich Karriere machen will, braucht eine Ausbildung, der er mit Herzblut nachgehen kann. Gute Prüfungsergebnisse und Studienerfolge, die den Weg zur Karriereleiter ebnen, bekommt nur, wer sein Berufsziel mit Leidenschaft verfolgt. Was nützt mir ein Maschinenbaustudium, wenn mir für Maschinen jeder Art die Leidenschaft fehlt? Warum BWL studieren, wenn ich noch nie ein guter Kaufmann war und stattdessen lieber den Zusammenhängen von Physik und Chemie auf den Grund gehen würde? Der Konkurrenzdruck auf dem akademischem Arbeitsmarkt ist nahezu in jeder Branche gleich groß. Daher lautet der Merksatz für die karriere- und glücksversprechende Studienfachwahl: Studier’ was du wirklich willst, dann wirst du gut sein, in dem was du tust und auf der Karriereleiter nach oben klettern!
Informationen zu Studienangeboten, die dir Spaß machen könnten, findest du bei: http://marktplatz.zeit.de/studium/bama/
Studier’ doch was du wirklich willst!
Posted by admin on Oktober 24th, 2008

Posted in 



